Website-Checkliste: 7 wichtige Inhalte für deine Website von Studio JUME

Website-Checkliste: Diese 7 Inhalte sind wichtig für deine Website

Eine praktische Website Checkliste mit erprobten Webdesign Tipps

Stell dir vor, du ziehst in dein neues, digitales Zuhause ein. Alles ist frisch gestrichen, die Inhalte stehen bereit, aber irgendwie fehlt noch das gewisse Etwas. Die Klingel funktioniert nicht, die Hausnummer ist kaum zu erkennen und der Briefkasten? Fehlt.

So ähnlich ist es mit vielen Websites: Sie sehen auf den ersten Blick hübsch aus, aber einige entscheidende Inhalte fehlen und genau die sorgen dafür, dass Besucher*innen sich zurechtfinden, dir vertrauen und im besten Fall auch mit dir in Kontakt treten.

Damit du dir all die Stolpersteine ersparst, habe ich dir heute eine kompakte Website Checkliste zusammengestellt: 7 Inhalte, die du auf keinen Fall vergessen solltest, wenn du deine Website erstellst oder überarbeitest. Diese Punkte sind nicht nur kleine „Nice-to-haves“, sondern echte Gamechanger für deine User Experience und deinen professionellen Webauftritt.

Bereit für den Feinschliff? Dann schnapp dir einen Tee und lass uns gemeinsam eintauchen.

1. Die 404-Seite: Dein freundlicher Wegweiser im Nirgendwo

Idealerweise sollte niemand auf deiner 404-Seite landen. In der Realität verirrt sich aber doch mal jemand dorthin. Sei es durch einen Tippfehler, einen veralteten Link oder ein gelöschtes Unterseiten-Chaos. Und genau hier trennt sich das solide Webdesign vom liebevollen, durchdachten Auftritt.

Eine 404-Seite ohne Inhalt fühlt sich an wie eine verschlossene Tür ohne Hinweis. Fanz schön frustrierend und irgendwie… unhöflich.

Stell dir stattdessen vor: Jemand klopft an, steht kurz im falschen Flur, doch du begrüßt sie mit einem Lächeln, erklärst den Weg zur Startseite oder schlägst ein paar spannende Inhalte vor. Genau das sollte deine 404-Seite leisten.

Webdesign Tipp:

Verwende eine charmante Fehlermeldung, verlinke auf beliebte Seiten (z. B. Startseite, Blog oder Kontakt) und gestalte die Seite im gleichen Stil wie den Rest deiner Website. So bleibst du professionell, auch auf der 404-Seite.

Kleine Reminder-Frage:

Was passiert aktuell auf deiner Website, wenn jemand einen falschen Link aufruft? Falls du das nicht weißt: das ist dein Zeichen, es heute zu testen.

2. Rückmeldung nach dem Kontaktformular: Ein digitales Dankeschön

Kennst du das Gefühl, wenn du eine Nachricht abschickst und dann: Stille? Kein „Danke“, kein „Wir melden uns bei dir“, kein Zeichen, dass überhaupt etwas angekommen ist?

Genau dieses Gefühl entsteht auch bei deinen Website-Besucher*innen, wenn dein Kontaktformular keine Rückmeldung gibt. Und das ist schade, denn gerade in diesem Moment möchte jemand mit dir in Verbindung treten. Das ist ein Geschenk und sollte auch so behandelt werden.

Ein guter Webdesign-Tipp:

Richte eine klare, freundliche Bestätigungsmeldung ein, die nach dem Absenden erscheint. Sie darf gern persönlich klingen, z. B.: „Danke für deine Nachricht! Ich freue mich sehr und melde mich so schnell wie möglich bei dir.“
Du kannst hier sogar ein paar persönliche Worte einbauen oder auf deinen Instagram-Kanal verlinken, wenn du magst. So bleibt die Verbindung lebendig.

Und falls du schon ein bisschen fortgeschrittener bist: Auch eine automatische E-Mail-Bestätigung wirkt professionell und schafft zusätzlich Vertrauen.

Website Checkliste Frage:

Hast du dein eigenes Kontaktformular schon einmal getestet? Auch vom Handy aus? Überprüf auch, ob es wirklich funktioniert und ob die Rückmeldung verständlich ist. Manchmal liegt der Stolperstein im Kleinen.

3. Das Favicon: Dein kleines Logo mit großer Wirkung

Während du gerade diesen Blogartikel liest, hast du wahrscheinlich mehrere Tabs gleichzeitig offen. Vielleicht läuft Spotify im Hintergrund, daneben deine To-do-Liste, dein E-Mail-Postfach… Willkommen im Alltag einer Solopreneurin. 😄

Und genau hier kommt ein unscheinbarer, aber wichtiger Teil deiner Website ins Spiel: das Favicon.
Das ist das kleine Symbol, das im Browser-Tab neben dem Seitentitel erscheint. Klingt unbedeutend? Ist es aber nicht.

Ein Favicon wirkt wie ein Leuchtturm im Meer der offenen Tabs. Es hilft deinen Besucher*innen, deine Website wiederzufinden, auch wenn sie gerade multitasken oder zwischendurch etwas anderes recherchieren.

Webdesign Tipp:

Nutze dein Logo oder ein minimalistisches Symbol, das zu deinem Branding passt. Achte darauf, dass es auch in winzig klein gut erkennbar ist. Die meisten Baukästen und CMS-Systeme machen es dir einfach, dein Favicon hochzuladen.

Website Checkliste Frage:

Hat deine Website bereits ein Favicon? Wenn nicht, ist das ein super kleiner Quick Win, der sofort professioneller wirkt und kaum Aufwand braucht.

4. Responsive Design: Deine Website auf allen Geräten

Du kennst das bestimmt: Am Laptop sieht deine Website richtig schick aus. Alles sitzt, alles passt. Aber sobald du sie auf dem Handy öffnest, wirkt plötzlich alles verschoben, Texte überlagern sich und der Button ist nur noch ein Strich?

Genau das passiert, wenn eine Website nicht responsiv ist.

„Responsive Design“ bedeutet, dass sich deine Website automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße anpasst. Egal ob Desktop, Tablet oder Smartphone. Das ist heute nicht nur ein netter Bonus, sondern absolute Pflicht. Denn: Über 60 % der Websiteaufrufe kommen mittlerweile mobil.

Webdesign Tipp:

Teste deine Website regelmäßig auf verschiedenen Geräten und nicht nur im eigenen WLAN. Wie lädt die Seite unterwegs? Sind Buttons gut anklickbar? Ist die Schrift gut lesbar? Nutze auch die Vorschaufunktionen in deinem Website-Builder, um verschiedene Ansichten zu checken.

Extra-Tipp für deine Website Checkliste:

Plane mobile Optimierung nicht erst am Ende, sondern direkt mit ein. Denn was am Desktop schön aussieht, kann mobil ganz anders wirken.

Und falls du denkst: „Ach, meine Zielgruppe nutzt eh den Laptop“ – Überprüfe das mal mit einem Analytics-Tool. Die Zahlen überraschen oft!

5. Professionelle E-Mail-Adresse: Dein digitales Visitenkärtchen

Du hast eine schöne Website, ein tolles Angebot und deine Wunschkund*innen landen auf deiner Kontaktseite. Und dann lesen sie dort: lisa1989@gmx.de.

Autsch.

Versteh mich nicht falsch, private E-Mail-Adressen sind völlig okay. Aber im Business-Kontext senden sie eine klare Botschaft: „Ich bin noch nicht ganz angekommen.“ Und das ist schade, denn du bist Expertin. Deine E-Mail-Adresse darf das auch zeigen.

Webdesign Tipp:

Nutze die Gelegenheit und richte dir eine professionelle Adresse ein, zum Beispiel: kontakt@deinname.de oder hello@deinebrand.de. In fast jedem Hosting-Paket ist mindestens eine E-Mail-Adresse inklusive. Du musst sie nur aktivieren. Und falls du Gmail liebst: Du kannst deine professionelle Adresse auch mit Gmail verknüpfen und alles dort verwalten.

Warum das auf die Website Checkliste gehört?

Weil es ein kleiner Schritt mit großer Wirkung ist. Du zeigst damit Verlässlichkeit, Professionalität und dass du dein Business ernst nimmst.

Reminder:

Wenn du aktuell noch eine @gmx, @gmail oder @web Adresse verwendest: Nutz heute fünf Minuten und mach den ersten Schritt Richtung Profi-Adresse. Es lohnt sich!

6. Regelmäßige Updates: Dein Sicherheitsgurt fürs digitale Zuhause

Stell dir vor, du hättest ein wunderschön eingerichtetes Haus, aber du schließt nie die Tür ab. Oder lässt das Dach einfach mal ein paar Jahre offen. Klingt absurd, oder?

Genauso geht es vielen Websites da draußen. Sie sehen top aus, aber unter der Haube ist nichts gewartet, nichts aktualisiert und kein Backup vorhanden. Und wenn dann ein Plugin hakt oder ein Update alles zerschießt, ist das Drama groß.

Warum regelmäßige Updates so wichtig sind:

Jede Website, besonders wenn sie mit WordPress oder einem Baukastensystem läuft, besteht aus vielen kleinen Bausteinen (Plugins, Themes, etc.). Diese Bausteine werden regelmäßig aktualisiert, um Sicherheitslücken zu schließen, Fehler zu beheben oder neue Funktionen bereitzustellen.

Webdesign Tipp:

Trag dir einmal im Monat einen festen Website-Check in deinen Kalender ein. Logg dich ins Backend ein, installiere Updates, prüfe ob alles funktioniert und erstelle ein frisches Backup. Tools wie UpdraftPlus oder die Backup-Funktionen deines Hostings helfen dir dabei.

Bonuspunkt für deine Website Checkliste:

Falls du dich nicht selbst darum kümmern möchtest, kannst du auch ein Website-Wartungspaket buchen. Viele Webdesigner*innen bieten das als Service an und du kannst dich entspannt zurücklehnen.

Reality-Check:

Wann hast du deine Website das letzte Mal aktualisiert oder gesichert? Wenn du gerade überlegst, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt.

7. Barrierefreiheit: Digitale Räume für alle öffnen

Barrierefreiheit klingt erstmal nach Behörden, Vorschriften und Sonderregelungen. Doch eigentlich geht es um etwas ganz Simples: Jede*r soll deine Website nutzen können. Egal, ob mit Maus, Tastatur, Screenreader oder eingeschränktem Sehvermögen.

Und ja, staatliche Stellen und mittlerweile auch Unternehmen mit 2 Millionen Jahresumsatz und / oder über 10 Mitarbeitenden sind dazu verpflichtet. Für uns Selbstständige gilt: Es ist nicht Pflicht, aber es ist Haltung. Es zeigt, dass du Verantwortung übernimmst und alle willkommen heißt.

Was bedeutet Barrierefreiheit konkret?

Die Liste dazu ist etwas länger. Zum Beispiel ist es wichtig, dass Bilder immer mit einem sogenannten Alt-Text versehen sind. Also einer kurzen Beschreibung, die von Screenreadern vorgelesen wird. Oder dass Texte ausreichend Kontrast haben, damit sie auch auf älteren Bildschirmen oder bei Sehschwäche lesbar bleiben.

Webdesign Tipps für deine Checkliste:

  • Beschrifte alle Bilder mit sinnvollen Alt-Texten.
  • Achte auf starke Kontraste (z. B. schwarzer Text auf weißem Hintergrund).
  • Verwende klare, einfache Sprache.
  • Stelle sicher, dass deine Website auch per Tastatur navigierbar ist.

Fun Fact:

Barrierefreiheit hilft übrigens nicht nur Menschen mit Einschränkungen, sondern auch Suchmaschinen! Denn strukturierte Inhalte, klare Bildbeschreibungen und durchdachtes Design machen deine Website SEO-freundlicher.

Letzter Impuls für dich:

Barrierefreiheit beginnt nicht bei Perfektion, sondern bei der Entscheidung, achtsam zu gestalten. Fang klein an und wachse Schritt für Schritt in dieses wichtige Thema hinein.

Deine Website ist mehr als nur schön, sie darf durchdacht sein

Eine Website zu erstellen, ist wie ein Haus zu bauen: Das Design ist die Fassade, aber erst die vielen kleinen Details im Inneren sorgen dafür, dass sich Besucher*innen wohlfühlen, zurechtfinden und bleiben möchten.

Die sieben Punkte aus dieser Website Checkliste sind vielleicht nicht alle spektakulär, aber sie sind entscheidend. Sie machen aus einer hübschen Seite eine vertrauenswürdige, funktionale und professionelle Präsenz, die dich als Expertin zeigt und deinen Besucher*innen ein gutes Gefühl gibt.

Und das Beste? Viele dieser Maßnahmen sind schnell umsetzbar. Du brauchst kein Technik-Genie zu sein, sondern einfach nur einen Plan davon, um anzufangen.

Also: Öffne gleich mal deine Website, nimm dir 20 Minuten Zeit und gehe die Liste Punkt für Punkt durch.
Deine Website (und deine zukünftigen Kund*innen) werden es dir danken.

Wordpress Webdesignerin Anja Junghans

Hi, ich bin Anja Junghans von Studio JUME. Und ich stelle die freche Behauptung auf: Du willst keine Website. Du willst Anfragen über deine Website. Hier im Blog kümmern wir uns deshalb darum, dass du von deinen Wunschkunden gefunden wirst!